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In-Office-Bleaching: Bleaching beim Zahnarzt

Ablauf von einem In-Office-Bleaching

Das In-Office-Bleaching unterscheidet sich vom sogenannten Home Bleaching darin, dass der gesamte Aufhellungsprozess im Beisein eines Profis, meist des Zahnarztes, erfolgt – statt zu Hause mittels einer Schiene, in die das Bleaching Gel gefüllt wird.

In Office Bleaching

Beim In-Office-Bleaching wird das Bleichmittel stattdessen in hoch konzentrierter Dosis auf den Einzelzahn oder die Zahnreihe aufgetragen und seine Wirkung dann durch die Bestrahlung mit Licht, Ultraschall oder Wärme potenziert. Je nach Hersteller wirkt dann das Bleichgel einen vorgegebenen Zeitraum lang auf die Zähne ein; während dieser Zeit bleibt man in der Praxis. Nach Entfernung des Gels durch den Zahnarzt kann dann das Ergebnis sofort überprüft werden.

Beratungstermin vor dem In-Office-Bleaching

Vor der Entscheidung für diese Form der Zahnaufhellung sollte man sich in der ausführenden Praxis beraten lassen können. BleachingDie Machbarkeit hängt nicht zuletzt vom Zustand der Zähne und dem Grad der Zahnverfärbungen ab. Nur in sehr seltenen Fällen reicht für das Bleichen der Zähne eine einzige Sitzung. Durch eine Beratung kann man erfahren, wie lang die einzelnen Sitzungen dauern werden, wie viele Sitzungen nach Meinung des Zahnarztes nötig sind und welche Kosten entstehen werden.

Da das In-Office-Bleaching nicht von den Kassen übernommen wird, muss man die Bleaching Kosten nämlich selber tragen. Diese Beratung sollte für den Interessenten immer kostenlos und unverbindlich sein; es ist ein Zeichen für eine gewissenhaft geführte Praxis, wenn der Beratungstermin ohne Zeitdruck durchgeführt und alle Fragen in Ruhe beantwortet werden.

Kontrolluntersuchung

Sollte das Bleaching nicht in einer Zahnarztpraxis, sondern von einem anderen Dienstleister durchgeführt werden, empfiehlt sich zusätzlich ein Vorabtermin beim Zahnarzt. Es muss dringend sicher gestellt sein, dass Zähne und Zahnfleisch gesund und widerstandsfähig sind. Alle Füllungen und Kronen müssen fest sitzen, und sich keine Entzündungsherde im Mund befinden. Es ist ein Fehlglaube, dass eine Zahnaufhellung auch gleichzeitig Zahnbeläge entfernt. Diese müssen zuvor vom Zahnarzt mittels einer professionellen Zahnreinigung entfernt worden sein.

Die tatsächlichen Sitzungen sind erfahrungsgemäß selten länger als anderthalb Stunden. Empfehlenswert ist es, direkt bei der ersten Terminvergabe auch alle Folgetermine eintragen zu lassen. Sollte die erste Behandlung nicht zufriedenstellend verlaufen, oder sind doch weniger Termine nötig, als zunächst angenommen, können sie wieder abgesagt werden. Eine Verpflichtung besteht nicht.

Vorbereitung vor dem eigentlichen Bleaching

Auch am Anfang des ersten In-Office-Bleaching Termins steht nochmals eine Vorsorgeuntersuchung, wobei der Istzustand der Zähne und vor allem der In-Office-Bleaching beim ZahnarztSchweregrad der Verfärbungen genau und bestenfalls unter Einbeziehung von Fotomaterial protokolliert werden. Entweder jetzt oder beim Erstgespräch kann dann der gewünschte Zielfarbton diskutiert werden. Dieser ist nicht immer identisch.

Manche Patienten wünschen sich eine möglichst natürliche, unauffällige Aufhellung, während andere ein im wahrsten Sinne des Wortes strahlendes Lächeln erwarten. In manchen Praxen gibt es sogar die Möglichkeit, für die Dauer des Bleaching Prozesses einen Film nach Wahl anzuschauen, oder entspannende Musik zu hören. Nachdem man sich für eines entscheiden hat, fängt die tatsächliche Behandlung nach dieser etwa halbstündigen Vorbereitungszeit an.

Das In-Office-Bleaching

Zunächst wird ein Wangenhalter gesetzt, der die Zähne von den Lippen fernhält. Durch ihn wird auch der Speichel davon abgehalten, das Bleichmittel zu verdünnen. Das Zahnfleisch wird durch einen speziellen, flüssigen Schutz, der unter Licht abhärtet, isoliert, und eine weiche Isoliermasse wird auf die Stellen aufgetragen, an die das Bleichmittel nicht fließen soll.

Dann wird das Bleichmittel appliziert. Der Funktionsweise nach entfärbt das Bleichmittel den Zahnschmelz; dies geschieht durch einen Oxidationsprozess, also die „Aktivierung“ des Bleichmittels. Diese sollte in der Regel etwa drei Mal pro Sitzung geschehen. Der ganze Prozess dauert etwa eine halbe Stunde. Dann werden Isolierung, Dämmmasse und Wangenhalter entfernt.

Sofort anschließend sieht man die Resultate, die sich bei mehreren Sitzungen natürlich kontinuierlich verbessern. Eine explizite Nachsorge durch den Behandelnden ist nicht nötig. Durch den Wasserentzug sind die Zähne für etwa vierundzwanzig Stunden temperaturempfindlich. Auf Heißes, Saures oder sehr Kaltes sollte verzichtet werden.

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