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Kieferfehlstellungen korrigieren

Korrekturmöglichkeiten bei einer Kieferfehlstellung

Die Ursachen von Kieferfehlstellungen, auch genannt Dysgnathie, können entweder genetischer Natur sein oder durch Gewohnheiten bedingt werden. Im Allgemeinen versteht man darunter das Verhältnis des Ober- und Unterkiefers zueinander und im Verhältnis zur Gesamtgesichtsstruktur. Der Schweregrad der Fehlstellung kann variieren und reicht von leichten Unregelmäßigkeiten bis hin zu schweren Deformierungen.

Kieferfehlstellungen korrigieren

Der Umstand, ob die Krankenkasse eine solche Behandlung bezahlt, hängt davon ab, wie schwerwiegend die Fehlstellung ist. Rein ästhetische Behandlungen werden in der Regel nicht übernommen. Trotzdem spielen kosmetische Effekte eine große Rolle, so wird einem vorstehenden Unterkiefer Männlichkeit zugeschrieben, während ein zurückliegender eher weiblich wirkt.

Folgen verschiedener Fehlstellungen

Aber die größten Probleme sind eher gesundheitlicher Natur. Permanente Fehlbelastungen der Zähne können zu vorzeitigem Zahnverlust führen, eine andauernde Überbelastung des Kiefergelenks kann chronische Beschwerden wie häufiges Knacken oder Kopf- und Rückenschmerzen zur Folge haben. Menschen mit zurückliegendem Oberkiefer leiden häufig unter starkem Schnarchen, das Luftnot beim Schlafen mit sich bringt und bei Engständen der Zähnen oft ist die Putzsituation erschwert, was zu vermehrten Karieserkrankungen führt. In diesen Fällen wird eine korrigierende Behandlung dringend angeraten und auch von der Kasse mitgetragen.

Korrekturmöglichkeiten

Bevor eine korrigierende Operation erfolgen kann, müssen die Zähne einer kieferorthopädischen Behandlung unterzogen werden, d.h. sie sollten durch eine Zahnspange so in den Zahnbogen eingestellt werden, dass sie in einer Reihe stehen. Erst dann kann die kieferchirurgische Operation durchgeführt werden, die die beiden Kiefer aufeinander einstellt. Ein erwünschter Nebeneffekt ergibt sich meistens durch eine Harmonisierung der Gesichtsstruktur. So ist zwar vordergründig eine medizinische Indikation gegeben, die aber deutlich ästhetische Verbesserungen mit sich bringen kann. Erst nach der Korrektur können die Zähne so eingestellt werden, dass eine korrekte Verzahnung erfolgt, d. h. es wird darauf geachtet, dass die Zähne genau schließen.

Richtige Planung ist der Schlüssel

Der Erfolg der Dysgnathie-Behandlung hängt sehr stark von der Planung ab. Diese Behandlung kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen und kann die Gesichtszüge stark verändern. Daher ist es wichtig in beiden Phasen, der kieferorthopädischen Anpassung und der kieferchirurgischen Operation, korrekt zu arbeiten und von Experten betreut zu werden. Der Kieferorthopäde muss anhand von speziellen Vermessungstechniken und 3D-Modellen abschätzen, wie der Kiefer nach der Operation aussehen wird, um schon im Vorfeld die Zähne in die zukünftige Lage zu dirigieren.

Auch der Chirurg sollte Erfahrung besitzen und über ausgezeichnete Gerätschaften verfügen. Zwar sind die Weichteile des Gesichts von der unterliegenden Knochenstruktur abhängig, folgen den Veränderungen aber nur bedingt. Damit Patienten hinterher nicht enttäuscht sind, oder sich selbst im Spiegel nicht wieder erkennen, sollte der Arzt in der Lage sein schon vorher eine Vorstellung vom Ausmaß der Behandlung zu vermitteln.

Erfolgschancen

Für Patienten mit schwerwiegenden Kieferfehlstellungen kann kauen, aber auch sprechen und atmen ein Problem darstellen. Daher können auch schon kleine Veränderungen große Erfolge mit sich bringen. Wenn man dazu das Glück hat, einen erfahrenen Kieferchirurgen und Operateur zu finden, stehen die Erfolgschancen sehr gut. Mit Hilfe von 3D Modellen können schon im Vorfeld die Veränderungen der Gesichtszüge sichtbar gemacht werden, so dass der Patient keine bösen Überraschungen erlebt. Spezielle Vermessungstechniken ermöglichen feinste Abstimmungen und so kann man davon ausgehen, dass nach dem Eingriff, die Probleme gelöst sein sollten.

Verfasst von Nina Hasiwa

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