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Non-Prep Veneers

Wieso Sie lieber zu Non-Prep Veneers greifen sollten

Machten herkömmliche Veneers bislang eine Beschleifung des Zahns bzw. die Abtragung einer dünnen Schicht an Zahnschmelz notwendig, können moderne Non-Invasive Veneers bzw. Non-Prep Veneers unmittelbar auf der Zahnhartsubstanz angebracht werden.

Non-Prep Veneers

Es ist nicht nötig, ihn vorher zu präparieren – daher auch der Name „non prep“. Non-Invasive Veneers haben nur noch eine Durchschnittsstärke von etwa 0,3 Millimetern, manche sind sogar nur noch 0,2 Millimeter dick. Dies entspricht in etwa der Stärke einer Kontaktlinse.

Ein Vorteil der Verwendung von Non-Invasive Veneers ist, dass aufgrund der durch die reduzierte Stärke vereinfachten Anwendung für den Patienten zeitintensive und mitunter unangenehme Arbeitsschritte entfallen. Auch wird die Zahnsubstanz nicht angegriffen. Nur sehr selten ist eine Abtragung notwendig, die im Vergleich zu konventionellen Veneers jedoch minimal ist.

Anbringung von Non-Prep Veneers und normalen Veneers im Vergleich

Die Anbringung herkömmlicher Zahn Veneers war zudem extrem zeitaufwändig. Nachdem alle Zähne beschliffen waren, erfolgte eine Abformung für die Anfertigung der Veneers. Bis diese im Dentallabor hergestellt waren, musste eine provisorische Versorgung der Zähne durch Kunststoffveneers erfolgen.

Dieser Zwischenschritt samt Anbringen und Wieder-Entfernen des Provisoriums entfällt mit Non-Invasive Veneers. Die Schnelligkeit und Schmerzlosigkeit dieser innovativen Methode eignet sich besonders gut für ästhetische Korrekturen. Selbst bei Kindern können die Non-Invasive Veneers, beispielsweise nach einem Zahntrauma oder einer Zahnfraktur, eingesetzt werden.

Später lassen sie sich jederzeit wieder problemlos entfernen, ohne den eigentlichen Zahn zu schädigen. Darüber hinaus bieten Non-Invasive Veneers die Möglichkeit, adhäsiv auf bereits bestehenden Kunststofffüllungen, auf Keramikkronen und auf Brücken befestigt werden. Bei der Verwendung von herkömmlichen Veneers mussten alte Kunsstofffüllungen bzw. Eckenaufbauten im Regelfalle entfernt werden.

Nachteile von Non-Invasive Veneers

Ein großer Nachteil der Non-Prep Veneers ist, dass bislang nur sehr wenige Dentallabore über ausreichende Erfahrung sowie die spezielle Keramikmasse und Technik zu ihrer Herstellung verfügen. Der Zahntechniker muss sehr fingerfertig sein, um mit den hauchdünnen Haftschalen professionell umzugehen. Selbst wenn man ein Labor findet, welches die neuen Veneers herstellen kann, ist die Herstellungstechnik weitaus aufwendiger als für herkömmliche Veneers. Dies bedeutet höhere Laborkosten.

Auch müssen, um eine gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen, mehrere Zähne pro Kiefer mit Non-Prep Veneers versorgt werden. Dies bedeutet ebenfalls eine Kostensteigerung. Bei Patienten mit sehr dunklen Zähnen könnten aufgrund der geringen Schichtstärke von Non-Invasive Veneers durchschimmern.

Auch dauert das Klebeverfahren beim Zahnarzt selbst länger, da die Non-Invasive Veneers schwieriger zu verarbeiten sind als die herkömmlichen. Die Forschung arbeitet allerdings schon an sogenannten Einsetzhilfen, sodass der Umgang mit der neuen Veneer Art bald selbstverständlich sein sollte.

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