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Philips Sonicare DiamondClean im Test

Der Testbericht zur Philips Sonicare DiamondClean

Elektrische Zahnbürsten kann man inzwischen an jeder Ecke kaufen, und das schon fast für Cent-Beträge. Wer da als Hersteller noch mithalten will, muss schon etwas Besonderes bieten. Wenn dann allerdings ein Gerät annähernd 200 Euro kostet, tauchen Fragen auf.

PhilipsSonicare DiamondClean

Genau dies war bei uns auch der Fall bei der Philips Sonicar DiamondClean HX9332/04. Wir haben uns die Zahnputzmaschine deshalb gründlich angesehen. Lesen Sie hier, was die Schallzahnbürste taugt, und ob sie ihr Geld wert ist.

Produktbeschreibung der Philips Sonicare DiamondClean

Wer bei der Philips Sonicare DiamondClean nur eine elektrische Zahnbürste erwartet, der wird enttäuscht sein. Denn Dieses Gerät ist nicht nur mehr, es ist das Flaggschiff schlechthin unter Sonicare-Geräten von Philips. Sie gehört zu den Schallzahnbürsten, das heißt die Zahnpasta wird mit Hilfe von Wasser und Schall zu einer feinschaumigen, sauerstoffreichen Masse aufgeschlagen, die auch in die schwierigsten Stellen gelangt, wo eine herkömmliche Zahnbürste sonst passen muss.

Die spezielle Borstenform tut ein Übriges dazu, den putzresistenten Stellen auf den (Zahn-)Pelz zu rücken. Doch damit nicht genug. Die Nobelbürste bietet reichlich Schickimicki, und die Einzelfunktionen können sich durchaus sehen lassen. Die Reinigungswirkung wird aber weiterhin mechanisch erzeugt!

Features der Sonicare DiamondClean im Überblick

  • Hervorragende Reinigung dank 5 Programmstufen, Diamond-Bürsten und Schalltechnologie
  • Smarttimer, Quadpacer und Zahnbürstenwechsel-Erinnerungsfunktion
  • Einfache Handhabung
  • Innovative Ladefunktionen
  • Minimaler Stromverbrauch / lange Akkudauer

Sonicare DiamondClean

Im Lieferumfang befindet sich neben dem eigentlichen Gerät eine Ladestation, die für sich schon innovativ genug ist: Zum Aufladen stellt man die Bürste einfach in das mitgelieferte Glas, das auch zum Ausspülen des Mundes verwendet werden kann. Das Glas wiederum kommt mitsamt der Bürste auf die eigentliche Ladestation. Die Aufladung erfolgt dann über Induktion.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein Transportkästchen (Travel Case) für die Bürste. Und das ist auch gleichzeitig die zweite, mobile Ladestation. Das Etui wird per USB mit dem Notebook oder Netbook verbunden oder mit dem dazugehörigen Netzadapter, und schon kann die Zahnbürste aufgeladen werden. Moderne Zeiten.

Nach so viel Zubehör-Lorbeeren soll nun aber auch noch die Zahnbürste selbst kurz beleuchtet werden. Die Philips Sonicare DiamondClean hilft dem Anwender, die zahnärztlich empfohlenen Putzzeiten einzuhalten. Ein auf zwei Minuten werkseitig programmierter Smarttimer schaltet die Bürste nach der vorgegebenen Zeit ab. Die Zahnbürste kann aber jederzeit neu gestartet oder während des Putzvorgangs gestoppt werden. Der Quadpacer erinnert im 30-Sekunden-Takt daran, den Zahnquadranten zu wechseln. An den Borstenwechsel, der nach etwa drei Monaten erfolgen soll, wird ebenfalls erinnert. Dazu wechseln die Borsten die Farbe von grün und blau nach weiß.

Fünf verschiedene Putzeinstellungen ermöglichen ein individuelles Putzprogramm

  • Standardputzen (Programm „Clean“) ist hier ebenso möglich wie…
  • Rücksicht auf empfindliche Zähne (Programm „Sensitive“)
  • „White“ für das Entfernen von Oberflächenverfärbungen
  • „Polish“ zum Polieren der Zähne
  • „Gum Care“ zum Massieren des Zahnfleischs.

Von der Optik her ist das Gerät sehr ansprechend, es ist ergonomisch gut geformt und liegt entsprechend gut in der Hand.

Eigenschaften der Philips Sonicare DiamondClean als Video

Sollte das Video nicht angezeigt werden, können Sie es sich hier ansehen »

Varianten der Sonicare DiamondClean

Beim Stöbern im Internet werden Sie auf zwei verschiedene Modelle stoßen:

  • Philips Sonicare DiamondClean HX9332/04
  • Philips Sonicare DiamondClean HX9382/04

Die beiden Modelle sind allerdings identisch. Das erste der beiden Modelle ist für den Fachhandel bestimmt.

Handhabung und Funktionalität

DiamondClean

Nachdem die Bürste der Sonicare DiamondClean mit Zahnpasta bestückt und in den Mund befördert wurde, betätigt man zunächst den Ein/Aus-Schalter. Anschließend wählt man das Putzprogramm. Dies ist leider erst nach dem Einschalten des Geräts möglich. Wer also beispielsweise das Programm für empfindliche Zähne braucht, muss fünfmal die Programmtaste drücken. Die Kontrolle ist nur schwer möglich, weil die gewählte Stufe über eine beleuchtete Anzeige kontrolliert wird, die jedoch nicht zu sehen ist, wenn man die Bürste im Mund hat. Schöner wäre es, wenn man das Programm bereits vorab einstellen könnte.

In diesem Zusammenhang interessant ist übrigens der Einstiegsmodus. Ist dieser aktiviert, steigert die Zahnbürste die Putzleistung im Laufe der folgenden 14 Tage auf die maximale Leistung. So kann man sich allmählich an diese Putztechnik gewöhnen. Der Einstiegsmodus kann aber auch jederzeit deaktiviert werden.

Das Putzergebnis

Philips Sonicare

Das Putzergebnis der Philips Sonicare DiamondClean ist schon beim Standardprogramm beeindruckend – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der Bürstenkopf sich bis zu 31 Tausend Mal in der Minute bewegt. Dank der Schalltechnologie und der speziellen Diamond-Bürsten werden dabei auch die Zahnzwischenräume gut gereinigt. Im Lieferumfang befindet sich ein breiter (Standard) und ein schmaler Bürstenaufsatz (Mini). Der schmale Aufsatz ermöglicht ein genaueres Arbeiten auch an schwer zugänglichen Stellen.

Noch beeindruckender sind die Programme zum Entfernen von Zahnbelägen und zum Polieren. Vergleiche mit einer professionellen Zahnreinigung sind hier durchaus angebracht, allerdings ersetzt das Gerät eine solche Zahnreinigung nicht. Bei regelmäßigem Einsatz des Geräts sind die Zähne bereits nach kurzer Zeit wesentlich weißer als mit einer herkömmlichen Zahnbürste. Selbst Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein und Tabak lassen sich insbesondere mit dem White-Programm entfernen.

Verbesserungspotenzial

Philips Sonicare DiamondClean Test

Obwohl die Zahnbürste ergonomisch gut geformt ist und gut in der Hand liegt, gibt es hier ein kleines Manko. Der Griff ist glatt und nicht gummiert. Da beim Putzen immer etwas Flüssigkeit an der Bürste entlang läuft, rutscht diese dann unter Umständen leicht aus der Hand.

Der Akkuzustand wird über eine grüne (voll) und eine orange (schwach) LED angezeigt. Dies ist leider nicht ganz so optimal, wenn man die Zahnbürste zum Beispiel auf Reisen mitnehmen möchte. Wohl dem, der hier die mobilen Lademöglichkeiten nutzen kann.

Die Reinigung der Zahnbürste ist im Hinblick auf das Gehäuse sehr gut, dank der verwendeten Lotustechnik (Abperleffekt). Im Hinblick auf die Bürstenaufsätze vermisst man allerdings das bei der FlexCare mitgelieferte UV-Gerät zur Desinfektion. Wer noch ein solches hat, kann es allerdings verwenden. Dies teilte uns die Firma Philips auf Anfrage mit. Ebenfalls vermissten wir eine Möglichkeit, die Bürstenköpfe durch farbige Ringe zu markieren. Laut Philips ist dies aber bereits angedacht.

Für den Fall, dass Sie sich für den Kauf einer Philips Sonicare DiamondClean entscheiden sollten, haben wir Ihnen hier noch ein paar Tipps zusammengestellt:

Tipps zum Umgang mit der Philips Sonicare DiamondClean

  • Starten Sie mit dem Einstiegsprogramm, um sich und den Zahnapparat langsam an das Putzen mit der Schalltechnologie zu gewöhnen.
  • Wenn Sie die Bürste nach dem Gebrauch unter fließendem Wasser reinigen, brauchen Sie nicht alle 5 Mal den Schalter zu betätigen, um die Bürste wieder auszuschalten. Warten Sie einfach 10 Sekunden, dann genügt ein einfaches Drücken des Schalters.
  • Wenn Sie das Gerät gemeinschaftlich verwenden möchten, sollten Sie die Bürstenaufsätze mit einem wasserfesten Stift markieren, solange es noch keine farbig markieren Aufsätze gibt.

Fazit zur Philips Sonicare DiamondClean

Die Philips Sonicare DiamondClean gehört zu den Top-Schallzahnbürsten und erhält unsere volle Empfehlung. Auch wenn der Preis im ersten Moment etwas happig erscheint, überzeugt das Ergebnis. Die verschiedenen Putzprogramme in Verbindung mit den Diamond-Bürsten bieten eine optimale Pflege der Zähne und des Zahnfleischs. Die innovativen Lademöglichkeiten sind ebenfalls ein Pluspunkt. Nachteil: Ein Aufladen mit einer Sonicare-Standardladestation ist damit nicht mehr möglich.

Wer dagegen Wert auf die UV-Reinigungsstation legt und bei der Funktionalität Abstriche machen kann, der sollte sich für die preiswertere Philips Sonicare FlexCare entscheiden, zumal auch die neuen Diamond-Bürstenaufsätze mit der FlexCare verwendet werden können.

Für alle denen der Akku besonders wichtig ist: Die DiamondClean verwendet einen LiPo-Akku.

Falls Sie sich für die Philips Sonicare DiamondClean interessieren

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6 Kommentare zu

Philips Sonicare DiamondClean im Test

  1. Claudia Ehmke sagt:

    Programme gegen Rotwein und Kaffee? Klingt für mich ein wenig wie eine Waschmaschine. Ist es ja auch im weiteren Sinne. Für den Mund. Und Mankos muss so ein Gerät auch haben. Wie sollte sonst der Nachfolger verkauft werden?!

  2. Christina Eik sagt:

    Guten Tag,
    Für meinen Teil kann ich nur sagen, nachdem ich nun 2x mit den Billig-Bürsten reingefallen bin (je ca. 60 Euro), erscheinen mir 200 Euro nicht allzu viel, wenn ich dafür Top-Qualität bekomme!
    Liebe Grüße
    Tina

  3. Michael K. sagt:

    Wenn ich die Defizite der 200-Euro-Zahnbuerste sehe, denke ich, es ist wohl besser, auf das Folgemodell zu warten!

  4. Ines Lennartz sagt:

    Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht. Mir und meinen Kindern macht das Zähneputzen mit einer Elektro-Zahnbürste einfach mehr Spaß. So kann ich sichergehen, dass meine Lausbuben auch ohne Aufsicht die Beißer richtig säubern!

    Ines

  5. Olivier Fr. sagt:

    Hallo,
    Es hat doch nur eine Frage der Zeit, wann das Gerät als Auslauf-Modell zum halben Preis angeboten wird. Dann heißt es aufgepasst und zugeschlagen. Super Zahnbürste zum halben Preis!

  6. Ulf Beyer sagt:

    Manchmal verstehe ich einfach nicht, warum große Firmen wie Philipps, Kleinigkeiten wie die Farbringe „vergessen“ können. Die haben doch Erfahrung genug, um auf so etwas zu achten …!

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