Wasserstoffperoxidhaltige Zahnbleichmittel
Bleichmittel kennt man normalerweise aus der Textilbranche, wo man Stoffe bleicht, um ungewollte Färbungen der Materialien zu entfernen (oder es zumindest versucht). Auch in der industriellen Verarbeitung werden Bleichmittel eingesetzt, um Papier zu bleichen und so Vergilbungen wegzubekommen. In der Kosmetikbranche kannte man es bisher vor allem beim Bleichen der Haare. Doch seit einiger Zeit gibt es auch Zahnbleichmittel, mit deren Hilfe Verfärbungen der Zähne beseitigt werden sollen und die Zähne wieder weiß gemacht oder zumindest aufgehellt werden sollen.
Des Weiteren finden sich Zahnbleichmittel auch in Zahnpasta und Mundspülungen, wenn auch in geringeren Mengen. Dahinter steckt die gleiche Absicht wie bei den echten Zahnbleichmitteln: Gelbe Zähne sollen wieder weiß sein, weil das ein Zeichen von Ungepflegtheit und Unschönheit ist.
Zahnbleichmittel wirken und das verlässlich
Das hört sich vielversprechend an. Und tatsächlich: Bleichmittel für die Zähne wirken. Bei richtiger Anwendung kann man durchaus nach einiger Zeit einen aufhellenden Effekt feststellen. Die Wirkung hängt ganz davon ab, wie verfärbt die Zähne bereits sind und welche Ursache die Zahnverfärbungen haben.
Je gesünder und natürlicher die Zähne aussehen, desto eher kommt man nach der Behandlung dem Schönheitsideal strahlend weißer Zähne nahe. Aber wenn die Zähne sehr gelb sind oder braune Flecken haben, muss auf ein Zahnbleichmittel verzichtet werden, da dies darauf hindeutet, dass die Zähne alles andere als gesund sind.
Nebenwirkungen und Gefahren von Zahnbleichmitteln
Wenn man von diesem Nutzen der Zahnbleichmittel liest, fragt man sich natürlich, ob Zahnbleichmittel schädlich sind und Nebenwirkungen haben. Doch auch hier kann man Entwarnung geben: Normalerweise sind Zahnbleichmittel völlig unbedenklich und haben keine schädlichen Nebenwirkungen, eine richtige Anwendung vorausgesetzt.
Die meisten Zahnbleichmittel basieren normalerweise auf Wasserstoffperoxid. Dieser Stoff ist in geringen Mengen nicht schädlich. Aber ab einer Konzentration von 30% kann die Substanz den Zahnschmelz angreifen. Zudem ist es bei dieser Stärke auch gefährlich, wenn man das Zahnbleichmittel aus Versehen verschluckt.
Da das aber normalerweise nicht vorkommt bzw. nur in geringen Mengen, besteht keine wirkliche Gefahr. Außerdem enthalten die im Handel erhältlichen Zahnbleichmittel das Peroxid bei Weitem nicht in solch einer konzentrierten Form. Somit verursachen Zahnbleichmittel keine dauerhaften Schäden für die Gesundheit.
Vor der Anwendung eines Zahnbleichmittels
Zu kurzfristigen Nebenwirkungen kann es natürlich immer kommen. Hauptsächlich kann eine Anwendung mit einem Zahnbleichmittel das Zahnfleisch reizen, sodass es dort für einen Tag leicht schmerzen kann. Besonders bei sehr empfindlichen Zähnen und einem leicht reizbaren Zahnfleisch kann das passieren.
Aber in wenigen Tagen sind die Schmerzen dann auch wieder vorbei. Es ist dringend zu empfehlen vor einem Home Bleaching einen Zahnarzt aufzusuchen, sich untersuchen und die Zähne vorbereiten zu lassen. Dadurch kann man gute Ergebnisse nahezu garantieren. Man sollte aber nicht ungeduldig sein, denn die Zahnbleichmittel für die Heimanwendung enthalten eine geringe Konzentration an Wasserstoffperoxid, so dass sichtbare Resultate meist bis zu sieben Tage auf sich warten lassen
Letzte Hinweise zu Zahnbleichmitteln
Als letzter Hinweis soll noch gesagt werden, dass Zahnbleichmittel nicht in die Augen geraten sollten und daher außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden sollten. Ansonsten ist das Zähne bleichen unproblematisch, egal, ob man es zuhause selbst macht oder es professionell von einem Zahnarzt machen lässt. Es sollte aber jedem klar sein, dass sich die Ergebnisse von einem professionellen Bleaching deutlich von einem Drogeriemittel unterscheiden.
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