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Zahnpasta repariert Zähne beim Putzen

Neue Entdeckung ändert die Zahnprophylaxe

Der Fall einer Frau, die die Zähne jahrelang mit Zahnsalz geputzt hatte, bereitete einem Zahnarzt Kopfschmerzen. Er fand tiefe Rillen in den Zähnen der Dame vor. Zahnsalz wirkt wie ein starker Schleifkörper. Eine spezielle Zahnpasta hingegen repariert nach neusten Erkenntnissen die Zähne.

Zahnpasta Zahnschmelz reparieren

Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete, entschlüsselten Forscher des Max-Planck-Instituts, auf welche Weise menschliche Knochen und Zähne wachsen. Dank dieser Erkenntnisse entwickelten sie eine Zahnpasta, die frei liegenden Zahnhälsen und schmerzenden Zahnkanälen beim Putzen eine Art Zahnversiegelung verpasst!

Temperaturempfindliche bzw. empfindliche Zähne sind Geschichte, denn die feinen Kanäle in den frei liegenden Zahlhälsen können nun nicht mehr schmerzen. Der Rückgang des Zahnfleisches sorgt dafür, dass die Zahnhälse frei liegen. Die feinen Kanäle melden Signale wie „kalt“ und „heiß“ an den Zahnnerv. Der tut weh. Damit ist nun Schluss!

Zähne während des Putzens versiegeln, aber wie?

Das Thema Biomineralisation beschäftigt den Leiter des Forschungsbereichs für Anorganische Chemie in Dresden schon lange. Bei der Beschäftigung mit der Frage, wie Schnecken ihre Häuser bilden, stieß sein Team auf eine Methode, frei liegende Zahnhälse beim Menschen effektiv zu versiegeln. Winzige organische Eiweiß-Kristalle verschließen während des Zähneputzens die Schmerz leitenden Kanäle in den Zähnen.

Auf die Spur war man dieser Technik mit Hilfe der so genannten Gehörsteine gekommen, die im menschlichen Ohr abgelagert werden können. Sie bestehen aus Proteinen und Kalziumkarbonat. Zähne hingegen bestehen aus Kollagen – einem Eiweißprotein – und Apatit. Die neugierige Frage des Forschers lautete, wie man solche Proteine absichtsvoll an Zähnen ablagern kann.

Einfach, aber äußerst wirkungsvoll

Für die Versuche nahm man Gelatine und Stoffe, die man in jeder Apotheke kaufen kann. Und siehe da – der Effekt war verblüffend und die Reaktion dieser Stoffe miteinander erstaunlich. Interessanterweise bildeten die Eiweiße von allein ein elektrisches Feld in ihrer Nähe, das andere Moleküle zur Bildung eines Musters bewegen konnte. Auf diesem lagerten sich die Apatitmoleküle ab. Nachdem man den Dipol-Charakters der Proteine entdeckt hatte, konnte man auch das eigenständige Wachstum von Schneckenhäusern erklären.

Die Entdeckung hat Bedeutung auch außerhalb der Zahnmedizin. Das Wissen über die Biomineralisation könnte man nun auch in der Chirurgie und Kieferchirurgie nutzen, um gebrochenen Knochen schneller zur Heilung zu verhelfen. Zahnpasta aus einer Apatit-Gelatine-Mischung verhilft zur Bildung von naturidentischem Zahnmaterial.

Neben der idealen Zahnpasta, darf das richtige Putzwerkzeug nicht fehlen. Im Moment stechen besonders zwei Schallzahnbürsten hervor und zwar die Philips Sonicare FlexCare und die Oral-B Pulsonic SmartSeries. Schallzahnbürsten verlassen sich auf hochfrequente Schwingungen um Plaque zu lockern und sorgen so für gesunde und weiße Zähne.

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