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Zahnverfärbungen durch Medikamente

Unschöne Verfärbungen als Nebenwirkung

Eine unschöne Nebenwirkung mancher Medikamente ist, dass sie zu Zahnverfärbungen führen. Dies ist bei bestimmten Arten von Antibiotika so, aber auch bei anderen Arzneimitteln. Anders als manche andere Nebenwirkungen geht eine Zahnverfärbung nicht von alleine wieder weg. Daher sollte man sich schon vorher damit auseinandersetzen, wie es zu diesen Zahnverfärbungen kommt und von welchen Medikamenten man aus der Erfahrung heraus weiß, dass sie Zahnverfärbungen verursachen.

Zahnverfärbungen durch Medikamente

Es ist zunächst einmal wichtig, bei den Verfärbungen, die als Folge von einer Medikamenteneinnahme entstehen, zwischen zwei Formen zu unterscheiden. Es gibt dabei intrinsische und extrinsische Zahnverfärbungen.

Extrinsische und intrinsische Zahnverfärbungen

Extrinsische Zahnverfärbungen

Die extrinsischen Verfärbungen der Zähne beziehen sich nur auf die Oberfläche des Zahnes („extrinsisch“ bedeutet „außen“). Demnach bestehen keine „Schäden“ am Zahn und das Problem kann relativ einfach behoben werden. Eine professionelle Zahnreinigung reicht aus, um die Zähne von allen äußeren Belägen und Verfärbungen zu befreien. Eine Zahnaufhellung ist nicht nötig und hätte auch keinerlei Wirkung.

Zu extrinsischen Verfärbungen der Zähne kommt es oft, wenn das Medikament Chlorhexidin eingenommen wird. Ironischerweise wird dieses Medikament eingesetzt, um Zahnfleischentzündungen und -erkrankungen zu heilen, führt aber gleichzeitig oft zu unschönen, gelben Zähnen. Doch diese Verfärbung reicht nicht in die Tiefe des Zahnes. Trotzdem kann man mit diesem Wissen dieses Produkt, wenn möglich, vermeiden und auf andere Weise die Zahnfleischentzündung behandeln.

Instrinsische Zahnverfärbungen

Zahnverfärbung Medikamente

Instrinsische Zahnverfärbungen sind schwerwiegender als die extrinsischen. Sie beziehen sich nicht auf die äußere Fläche des Zahnes, sondern auf das Innere des Zahnes. Manchmal sind diese Stellen zunächst nicht zu sehen. Doch schon bald zeichnen sich dunkle Flecken ab an der Spitze des Zahnes oder der Zahnoberfläche. Diese Flecken bleiben, und können durch die normale Zahnpflege oder eine Zahnreinigung nicht entfernt werden. Hier kann ausschließlich ein Bleaching weiterhelfen.

Zu instrinsischen Verfärbungen kommt aber auch manchmal im Zusammenhang mit Fluorid. Auch hier gilt wieder: Die Dosis macht das Gift. Denn in kleinen Mengen ist Fluorid in vielen Zahncremes und anderen Zahnpflege-Artikeln enthalten. Nimmt man jedoch in jungen Jahren zu viel Fluorid auf, zum Beispiel auch über die Nahrung, dann zeigt sich die schädliche Seite dieses Stoffes: Der Zahnschmelz wird verändert und so kommt es zu irreversiblen Zahnverfärbungen. Verfärbungen durch Fluorid sind nicht gefährlich, können aber auch durch „Bleachen“ nicht entfernt werden.

Bei neuen Medikamenten immer Augen auf!

Nur weil sich die Zähne anfangen, leicht zu verfärben, wenn man gerade ein neues Medikament nimmt, muss man aber nicht in Panik geraten. Gleichzeitig sollte man das Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn unter Umständen kann es sich bei der Verfärbung der Zähne um eine intrinsische Verfärbung handeln. Daher sollte man, wenn man ein Medikament nimmt, die Zähne genau auf Veränderungen hin beobachten.

Natürlich sollte man das auch tun, wenn man gerade keine Medikamente einnimmt, aber besonders bei einem neuen Medikament sollte man noch gründlicher hinschauen. Bemerkt man dann, dass sich die Zähne gelb färben oder kleine Flecken aufweisen, die sich nicht mit der Zahnbürste abbürsten lassen, sollte man einen Arzt aufsuchen. In einigen Fällen kann das Medikament ausgetauscht werden, sodass man dann ein Medikament einnimmt, das keine Verfärbungen an den Zähnen auslöst.

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